US-Justizministerium zufrieden: Rückfallquote zur Kriminalität nach Todesstrafe gleich Null

Die Vereinigten Staaten von Amerika blicken auf eine jahrhunderte lange Geschichte der Todesstrafe zurück, der bisher zehntausende Menschen zum Opfer gefallen sind. Bereits am Anfang des 17. Jahrhunderts fand die erste offizielle Hinrichtung eines Mannes statt. Kurz danach schon folgte die gerichtlich angeordnete Tötung einer Frau.

Immer wieder wurde die Abschaffung der Todesstrafe in den USA thematisiert und vor allem von Menschenrechtlern stark eingefordert. Niemand habe nämlich das Recht, über das Sterben oder Nicht-Sterben eines Menschen zu entscheiden. Ganz unabhängig davon, was für ein Unrecht diese Person begangen haben möge. Trotz dieser Forderungen und regelmäßigen Demonstrationen hält das Justizministerium der Vereinigten Staaten aber weiterhin an dem Einsatz der Todesstrafe bei besonders schweren Vergehen fest.

Bis zu diesem Zeitpunkt allerdings fehlte dem Ministerium in Debatten oft eine ausreichende Begründungsgrundlage zur Rechtfertigung der Weiterführung dieser harten Maßnahme. Doch nun trumpft das Ministerium mit einer beeindruckenden Statistik auf.

Dieser zufolge ist in der gesamten Historie seit Einführung der Todesstrafe kein einziger Verbrecher nach dem Einsatz der Todestrafe rückfällig geworden und hat wieder Straftaten begangen. „Das sollte unsere Kritiker endlich zum Schweigen bringen“, verrät ein Sprecher des Ministeriums zuversichtlich.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)