„Thank You!“ – „You’re Welcome!“ Tourist über übertriebene Gastfreundlichkeit verwundert

Manuel Kassner ist 37 Jahre alt und ein leidenschaftlicher Reisender. Fast vierteljährlich packt er seine Koffer und fliegt rund um die Welt. Dabei erkundet er die faszinierendsten Orte und entdeckt die ungewöhnlichsten Bräuche und Gewohnheiten an den entlegendsten Plätzen dieser Welt. Doch das, was ihn in seinem neuesten Urlaub in Amerika begegnete, hat er so noch nie erlebt und lässt in ratlos und staunend zurück.

In einem Urlaubs-Vlog berichtet er: „Ich glaube, Amerika ist das gastfreundlichste Land, das ich je bereist habe. Egal wann, immer wenn ich mich für irgendetwas bedanke, werde ich aufs Neue willkommen geheißen. Das ist ganz komisch. Als ich in meinem Hotel in New York eincheckte und mir die Dame an der Rezeption freundlich ‚Welcome‘ zurief, konnte ich das ja noch vollkommen verstehen, aber danach kaufte ich mir beispielsweise was beim Bäcker und als ich dann ‚Thank You‘ sagte, um mich für die Brötchen zu bedanken, entgegnete die Bäckerin mir schon wieder „You’re Welcome“. Ja, ich bin wohl in Amerika willkommen. Das freut mich echt, aber so langsam nervt es!“

Außerdem fragt sich Manuel Kassner, woher die Amerikaner alle bloß erkennen, dass er ein deutscher Tourist ist. „Mein Englisch ist fast perfekt und im Reisen bin ich mittlerweile auch sehr erfahren, doch irgendwie wirke ich in Amerika ganz offenbar immer wie ein typischer Touri“, resümiert er verzweifelt.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)