„Nordic Talking“: Neue Sportart für gesprächige Frauengruppen eingeführt

Münder zu und Ohren auf für Frauen mit besonders viel Redebedarf: Der Deutsche Olympische Sportbund erkennt ab 2019 eine ansprechende Alternative zum populären Nordic Walking an. Sie heißt „Nordic Talking“.

Auf Nachfrage für den Grund der Einführung verrät ein Sprecher des Sportbundes: „Wir waren es leid, dabei zuzusehen, wie eine Ausdauersportart, in diesem Fall das beliebte Nordic Walking, missbraucht wird, um den aktuellen Klatsch und Tratsch untereinander auszutauschen“

Damit gemeint sind vor allem Frauen, die sich regelmäßig in Gruppen treffen, um gemeinsam vermeintlich „Nordic Walking“ zu betreiben. „Doch in den meisten Fällen geht es in erster Linie nicht um den Sport, sondern lediglich darum, zusammen zu reden und sich über aktuelle Themen auszutauschen“, heißt es.

Daher soll diese missbräuchliche Form des Nordic Walking in Zukunft vom eigentlichen Nordic Walking klar abgegrenzt werden. Als Name für die neue Sportart bot sich „Nordic Talking“ an, da es hierbei primär ums Sprechen (englisch „to talk“) statt ums Gehen (englisch „to walk“) geht. An sich funktioniere „Nordic Talking“ genau so wie Nordic Walking, nur mit dem Unterschied, dass man bei ersterem durchgehend redet, sich nur sehr langsam fortbewegt und in kurzen Abständen ausgedehnte Pausen einlegt.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay