Nach Brennnessel-Stich: Kind (8) muss Arm in Notoperation amputiert werden

Kaum zu glauben, was für Schmerzen der achtjährige Daniel wohl ertragen haben muss – er ist beim Spielen im Wald von einer Brennnessel gestochen worden. Die Konsequenz des qualvollen Ereignisses: Seinen linken Arm wird Daniel in Zukunft nicht mehr benutzen können, weil dieser gezwungenermaßen operativ abgenommen werden musste.

Zu dem Schluss kam der renommierte Mediziner Dr. med. Günther Glas, der über eine langjährige Erfahrung verfügt und in der Uni-Klinik Münster arbeitet. Dort wurde Daniel sofort nach dem Unfall per Helikopter eingeliefert. In einer mehrstündigen Not-Operation wurde Daniel dann unter der Leitung von Günther Glas sein Bein entfernt.

„Der Stich einer Brennnessel ist äußerst tückisch und schmerzvoll. Daniel beklagte sein Leid nach seiner Ankunft immer wieder lautstark und forderte uns mit Nachdruck dazu auf, doch endlich etwas gegen die unerträglichen Schmerzen zu unternehmen. Also mussten wir handeln und entschieden uns für die sofortige Amputation des gesamten Armes“, so Dr. Glas in einer Stellungnahme.

Die Mutter des Kindes, die mit der Endsituation, in der ihr Kind endlich nicht mehr unter dem Brennen des Stiches leiden muss, sehr zufrieden ist, hat eine ausdrückliche Botschaft an alle Eltern. Wer kleine Kinder habe, die auch gerne mal im Wald spielen, solle auf der Hut vor diesen Pflanzen sein. Diese seien nämlich in der Lage, den Kindern unermessliches Leid zuzufügen, das sogar zur Amputation der betroffenen Gliedmaßen führen kann.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)