Mutter in Panik: Säugling verlor gegen 19 Uhr im Bett plötzlich das Bewusstsein

Schreckliches Drama in einem Reihenhaus in einem kleinen Kölner Vorort: Wie die junge Mutter Martina Vemensheim (29) aufgewühlt berichtet, sei ihr neugeborenes Kind letzte Nacht unerwartet bewusstlos geworden.

Vemensheim: „Das sollte gestern eigentlich die erste schöne Nacht werden, in der ich mit meinem Baby zusammen Zuhause bin. Die letzten drei Monate nach der Geburt hat es aufgrund verschiedener Komplikationen nämlich die Zeit in der Klinik verbracht und ich freute mich daher tierisch auf diesen Moment.“

Nun sei der Tag allerdings im Fiasko geendet. Die Mutter und das Kind verbrachten nach Angaben von Vemensheim den ganzen Tag auf dem neuen Bett des Neugeborenen und spielten zusammen. Schließlich wolle die junge Mutter das gewonnene Glück der Zweisamkeit komplett genießen. Dann habe Vemensheim am frühen Abend nur ganz kurz das Zimmer verlassen, um zuerst ein wenig aufzuräumen und danach mit einem neuen Spielzeug wiederzukehren.

Als sie dann aber wieder den Raum betrat, sei ihr fast das Herz stehen geblieben. Ihr Kind habe dort wie tot gelegen. „Mein Baby hatte die Augen und den Mund geschlossen, lag auf dem Rücken und bewegte sich keinen Zentimeter“, erzählt Vemensheim im Nachhinein sichtlich aufgelöst.

Die ganze Nacht habe sie versucht, die Rettungsdienste zu alarmieren, doch nach genauer Schilderung des Sachverhaltes sei Martina Vemensheim immer wieder bloß lachend abgewiesen worden. Erst rund 12 Stunden später am nächsten Morgen hatte der Spuk ein Ende.

„Mein Kind erlangte dann gegen 6:45 auf einmal wieder das Bewusstsein und verhielt sich so, als wäre nichts gewesen. Da können die Rettungskräfte, die mir nicht helfen wollten, aber von Glück reden, dass meinem Schatz nichts weiter passiert ist. Sonst hätten die einen 3 Monate alten Menschen auf dem Gewissen gehabt. Jetzt bin ich aber erst einmal erleichtert und hoffe, dass das, was auch immer es war, nie wieder geschieht“, meint Vemensheim abschließend.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)