Mann macht großes Geschäft in fremden Vorgarten, weil es ganz offensichtlich erlaubt ist

Als ein 31-jähriger Hundebesitzer aus Dortmund gestern Abend routinemäßig seinen Hund ausführte, entdeckte er im Vorgarten eines benachbarten Rentnerpaares ein aufgestelltes kleines Schild in der Form eines kotenden Hundes, der durchgestrichen ist. Schockiert und gerade noch rechtzeitig konnte er seinen Hund, der gerade begann sein großes Geschäft dort zu erledigen, an der Leine aus dem Vorgarten ziehen.

Auf Nachfrage erklärt das Herrchen, dass das Schild da noch nie gestanden habe und er seinen Hund bisher immer selbst entscheiden ließ, wo er sein großes Geschäft erledigt – und manchmal war das auch in eben jenen Vorgarten der benachbarten Rentner. Aber jetzt mit dem Schild scheine ihm das Verbot eindeutig.

„Meinen Hund lasse ich hier fortan natürlich nicht mehr sein Geschäft erledigen, das ist ja nicht erwünscht. Doch, warte mal… wenn hier nun nur ein Schild explizit gegen Hunde steht, dann müsste es doch – rein theoretisch – zum Beispiel… Menschen gestattet sein hier… ihr Geschäft zu erledigen…“, erläutert er am Ort des Geschehens mit rumorendem Darm, hockt sich schließlich hin und…

Nach vollbrachter Tat erzählt er weiter: „Wenn ich so überlege, verstehe ich nicht, wie man es ausschließlich fremden Hunden nicht erlauben kann, ihr Geschäft im eigenen Garten zu verrichten. Ich persönlich will nicht, dass überhaupt jemand das in meinem Vorgarten macht. Um das allen Nachbarn zu zeigen, will er in seinem Vorgarten in den nächsten Tagen hunderte kleine Schilder mit Kotverboten platzieren – ein Verbotsschild pro Lebewesen auf der Welt. „Damit bin ich auf der sicheren Seite“, findet der 31-Jährige.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)