Für junges Paar mit Kind: Besiedlung vom Mars günstiger als Wohnraum in München

Ein junges Ehepaar, gebürtig aus München, lebt bereits seit über zwei Wochen gemeinsam mit einer 9 Monate alten Tochter auf dem Mars. Grund dafür sind die enorm hohen Immobilienpreise in München.

Nachdem der Polizist Manuel Rossinger (36) und die Grundschullehrerin Petra Rossinger (29) vergangenes Jahr ihr Kind bekamen, war ihnen schnell klar, dass sie nun eine größere Wohnung oder sogar ein Haus benötigen würden. Zuvor wohnten sie zusammen in einer kleinen Ein-Zimmer-Wohnung in schlechter Lage in München. Doch die würde mit dem Kind nicht mehr ausreichen.

„Entweder wohnen wir weiterhin in München oder nirgendswo auf der Erde“, beschloss das heimatverbundene Ehepaar. „Doch die Miet- und Kaufpreise waren in ganz München für uns Durchschnittsverdiener einfach zu teuer“, beklagt sich Petra Rossinger.

Also traf das Paar die folgenschwere Entscheidung, den Mars zu besiedeln, weil das dann rechnerisch unterm Strich günstiger als das Wohnen in München sei. Innerhalb weniger Monate ließen die Eheleute zahlreiche Ingenieure eine geeignete Rakete entwickeln und planten ihre anstehende Reise minutiös durch. Schließlich war der Bau erfolgreich abgeschlossen und die lange Fahrt zum Mars konnte beginnen.

Das Paar sorgte sich anfangs noch, ob sich der ganze Aufwand finanziell überhaupt lohnen würde, immerhin sei der Bau einer Rakete und die Besiedlung vom Mars sehr kostspielig und stelle eine finanzielle Mammutaufgabe dar. Doch die Ängste legten sich nach Ankunft auf dem Mars wieder relativ schnell.

„Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer aktuellen Situation. Wir wohnen und leben nun in einem tollen Haus auf dem Mars. Und das Ganze ist in Anbetracht der Preise in München im Vergleich auch noch deutlich günstiger“, resümiert Michael Rossinger.

Ein großes Problem, das sich durch den Umzug allerdings auch ergab, sind die nun sehr hohen Kosten für das Pendeln zwischen der Arbeitsstätte auf der Erde und dem Zuhause auf dem Mars. Alleine das Zurücklegen einer einzigen Strecke geht schon enorm ins Geld. Doch trotzdem sei das insgesamt noch billiger, als wenn sie in München leben würden, erklärt Rossinger. „Also lohnt sich das immer noch!“, fügt er letztlich hinzu.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)