75-minütiger Flugzeug-Stau, weil sich Selbstmörder vor fliegendes Flugzeug wirft

Schreckliches Ereignis bei Flug GS3461 von Düsseldorf nach Berlin: Weil sich ein 31-jähriger Mann in suizidaler Absicht vor ein fliegendes Flugzeug wirft, kommt es zu einer Verspätung des gesamten lokalen Flugverkehrs von 75 Minuten.

Eine Passagierin (56) berichtet sichtlich aufgelöst und unter Tränen: „Das war alles so schrecklich. Dieser stumpfe Einschlag und das abrupte Abbremsen des Piloten. Und danach dieser minutenlange Stillstand in der Luft und das ungewisse Warten auf eine plausible Erklärung. Einfach nur schrecklich.“ 

Eine sachliche Analyse zu dem geschehenen Vorfall liefert die betroffene Fluggesellschaft Air StarB in einer Stellungnahme: „Um 11:43 Uhr hob das Flugzeug in Düsseldorf pünktlich ab. Im Anschluss wurde nach wenigen Minuten die Reiseflughöhe von 10.000 Metern erreicht und die Crew startete gegen 11:52 vorschriftsgemäß mit dem Boardservice. Um 12:01 sichtete der Pilot plötzlich einen unbefugten Mann in ca. 500 Metern Entfernung seitlich von der geplanten Flugstrecke. Der Pilot leitete sofort eine Notbremsung ein. Es war bedauerlicherweise allerdings schon zu spät und der Mann schmiss sich in der Absicht eines Selbstmordes exakt in die Flugbahn des Flugzeuges. Er erlag seinen tödlichen Verletzungen direkt am Unfallort.“

Laut der Fluggesellschaft sei es aufgrund des obligatorischen Einsatzes von Rettungsdienst und Polizei sowie der Bereinigung der Strecke schlussendlich zu einer 75-minütigen Verspätung des Fluges GS3461 gekommen. Des Weiteren soll der Vorfall Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr mit gleicher Route gehabt haben. Schließlich wurde durch den Stopp des Flugzeugs die Flugbahn für viele Minuten blockiert.

Autor: dmnk, Foto: Pixabay