Erwies sich in Untersuchung als geeigneter: Verkehrsministerium führt „Links vor Rechts“ ein

Nachdem Forscher in einer groß angelegten Verkehrssimulation feststellten, dass sich mit der Regel „Links vor Rechts“ statt der bisher im Straßenverkehr geltenden Vorfahrtsregelung „Rechts vor Links“ bis zu 26% weniger Unfälle ereignen, fasste das Ministerium für Verkehr einen folgenschweren Entschluss. Die Regelung „Links vor Rechts“ soll fortan das obsolet gewordene „Rechts vor Links“ komplett ablösen.

Seit jeher gilt in den meisten Ländern mit Rechtsverkehr die Grundregel „Rechts vor Links“. Das heißt, derjenige, der von rechts kommt, hat Vorfahrt, der andere ist wartepflichtig wurde. Doch nun wird wohl genau dieses Prinzip gekippt und quasi um 180° gedreht. Zukünftig wird also derjenige, der von links kommt, Vorfahrt haben, während der andere warten muss.

Auf Anfrage verkündet das Ministerium, dass dieses Vorhaben eine gewaltige Aufgabe darstelle. Eine Sprecherin des Ministeriums erklärt: „Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass sich die Autofahrer sowie alle sonstigen Verkehrsteilnehmer nun komplett umgewöhnen müssen und vielleicht erst einmal mit der Situation überfordert sein könnten.“

„Doch langfristig sehen wir eine große Chance in der deutlich unfallfreieren Regelung. Schließlich geht es darum, die deutschen Straßen noch sicherer zu machen und das hier ist ein wichtiger erster Schritt dafür. Wir gehen davon aus, dass die Umgewöhnung der Verkehrsteilnehmer mit Sicherheit mindestens drei Monate beanspruchen wird“, plant das Ministerium in einer weiteren Stellungnahme.

Autor: dmnk; Foto: Pixabay (modifiziert)